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Bedrückende Desillusionierung im Schatten

Schillern, das mit der Herrlichkeit erlosch

BRACER

Schillern, das mit der Herrlichkeit erlosch

2-Pieces: #Erhöht den ANG um 18{NON_BREAK_SPACE}%.
4-Pieces: #Erhöht den durch die Reaktion Supraleiter verursachten Schaden um 80{NON_BREAK_SPACE}%. Erhöht, wenn der Träger einen Gegner angreift, der von der Reaktion Supraleiter betroffen ist, die KT dieses Angriffs um 16{NON_BREAK_SPACE}%. Auf dem Weg nach Snezhnaya erhältst du möglicherweise neue Segnungen ...
Die Schleifenblume, die sie als Geschenk von einem Freund mit eiskalten Händen erhalten hat.

Heutzutage suchen nur wenige Besucher das Anwesen in den Bergen auf, das dem angesehensten der Snegovik gehört. Doch heißt es, dass in vergangenen Zeitaltern so mancher edle Herr mit goldverzierten Einladungen erschien, um in diesen Hallen zu speisen. Die silberhaarige Jungfrau war einst unter ihnen, obwohl sie in jenen Tagen noch keine Magierin der Schatten geworden war, und sie hatte auch noch nicht an die geheimen Tore geklopft. Damals war sie nur eine Hofdienerin, die demütig dem Kaiser des Nordlandes folgte. Das Geplauder der Feen war stets so schal und ermüdend. Zudem zog die Maid als Sterbliche zu viele Blicke auf sich von jenen, die nicht ihresgleichen waren, und so schlich sie sich aus dem Festsaal ... Leider war das Innere dieses tausend Jahre alten Bauwerks ein wahrhaftiges Labyrinth. Als die Jungfrau, das nur ans Klettern dachte, ihren Fehler bemerkte, war der Rückweg versperrt. Um zurückzukehren, müsste sie sich durch ein Gewirr gewundener Hallen und endloser Treppen kämpfen, während das Mondlicht durch die Fenster einen Streich nach dem anderen spielte. Doch in dieser unbewohnten Stille fand die Jungfrau endlich einen Frieden, der ihr lange verwehrt geblieben war. Erst als die Gastgeberin des Banketts, die Snegurochka-Fürstin, hinter ihr erschien, erkannte sie, dass auch die Herrin von Frost und Eis längst genug hatte von den Klischees und Banalitäten ihrer Gäste, und die beiden dem Bankett bereits den Rücken zugekehrt hatten. Die Herrin zeigte dem Mädchen die vielen Gemälde, Skulpturen und Rätsel, die im Herrenhaus verborgen waren, und die Jungfrau begegnete ihnen mit einem Witz und einer Anmut, die sie bereits von anderen abhob. Als ihr Gespräch sich schließlich dem Ende neigte, offenbarte die Snegurochka-Fürstin die geschickte Kunstfertigkeit der Feen: einen ganzen Innenhof, geformt aus Eis der niemals schmelzen würde. Es gab Türme, die wie Salzsäulen emporragten, und Bäume, die sich ohne spürbaren Wind wiegten, dazu Gras von blassem Weiß, Frostblumen, Kaninchen und sogar einen imposanten Elch. Alles entfaltete sich zu ihren Füßen, wie ein Traum, der plötzlich aus der Seite des Kissens eines Schlafenden herausströmt. Als hätte er die Sehnsucht in den Augen der Jungfrau bemerkt, sprach die Snegurochka-Fürstin rasch eine Warnung aus. „Selbst das Eis, das niemals schmilzt, ist nur ein Werk der Magie. Es kann niemals wahrhaft überdauern. Was du siehst, ist nichts als flüchtiges Licht und Schatten, eingraviert im Blut der Sklaven von einst. Obwohl die Diener von einst solch wundersame Kunststücke vollbringen konnten, die Menschen, die einst Herren waren, können ihren einstigen Ruhm nicht mehr zurückerlangen.“ Bei ihrem Abschied fertigte die Snegurochka-Fürstin für sie eine Blume aus Seide. Anders als das unschmelzbare Eis würden die lebhaften Farben der Seide zwar irgendwann verblassen, doch ihr Wesen würde viel länger Bestand haben. Als sie beobachtete, wie die Snegurochka-Fürstin das seidene Geschenk mit ihren langen, schlanken Fingern an ihre Brust heftete, sagte die Jungfrau lächelnd: „Ich dachte ... du wärst nur geschickt darin, wie du Macht einsetzt, um alle Dinge aus Eis und Schnee zu formen.“ „Aksenia“, antwortete die Snegurochka-Fürstin, „es ist nie die Hand, die künstlerisch wirkt, sondern das Herz.“ Dies ist ein Beweis unserer Freundschaft. Von nun an werde ich mich freuen, dich hier zu sehen, wann immer du kommst.“