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Notizen zur Versuchsperson

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Notizen zur Versuchsperson

... Der Plan, mit den Testsubjekten Panik auszulösen, verläuft ziemlich reibungslos. Obwohl die Kraft, die das derzeit erfolgreichste Testsubjekt in sich tragen kann, weniger als ein Prozent des gesamten „Fleisches von Ursa“ ausmacht, setzen sich Gerüchte und Angst viel leichter in den Herzen der Menschen fest als ein echter böser Drache. Außerdem kursiert die Geschichte von „Ursa“ hier schon seit tausend Jahren. Nur eine täuschend echte Gestalt ... Das würde völlig ausreichen, um die ganze Stadt in Unruhe zu versetzen. Und die Zweifel und die Unzufriedenheit gegenüber dem Ritterorden werden zu noch mehr Chaos führen. Dann wird es für die „Freunde“ aus dem Norden noch einfacher sein, ihre helfende Hand auszustrecken. ... Was die Neigung der Testsubjekte zu gegenseitigen Angriffen angeht, so glauben einige Forscher, dass das abgetrennte „Fleisch und Blut“ versucht, sich wieder zu einer Einheit zu vereinen. Andere Forscher interpretieren dies als einen Fluch von „Ursa“ gegen sich selbst – „Ursa“ will nicht, dass seine Kraft in irgendeiner Form weiter existiert. Eine emotionale, dümmliche Ansicht ist das. Wie könnte ein törichtes Wesen, das die Weisheit aufgegeben hat, sich sein eigenes Ende wünschen? Es gibt keine unlösbaren Rätsel auf der Welt, das Experiment wird fortgesetzt. Früher oder später werden wir einen Weg finden, diese Kraft zu beherrschen. Risiken sind das eine, aber Ergebnisse sind etwas ganz anderes; notwendige Geheimhaltung, wo sie nötig ist, und notwendige Opfer, wo sie angebracht sind. Solange die Aufzeichnungen klar genug sind, bleibt die Situation unter Kontrolle.