Aufzeichnungen zur Kultivierung von Versuchsobjekt A
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Aufzeichnungen zur Kultivierung von Versuchsobjekt A
Verschlüsselung: Dieses Dokument ist nur für Mitarbeiter des Experimentier-Rangs A und den Kollaborator zugänglich. 2. Januar, 18:26 Uhr Zum ersten Mal wurde eine Zellteilung des Versuchsobjekts in Nährmedium Nr. 006 beobachtet. Zum Zeitpunkt dieser Dateneingabe nimmt die Masse des Versuchsobjekts weiter zu. Es wurde bestätigt, dass Versuchsobjekt A, das vom Kollaborator bereitgestellt wurde, künstlich kultiviert werden kann. Das Projekt ist offiziell in die Forschungs- und Entwicklungsphase eingetreten. In der nächsten Etappe werden vorläufig die Wachstumsmuster von Versuchsobjekt A überprüft, mit dem Ziel, die Anwendungsstandards zu erfüllen. 7. Januar, 08:01 Uhr Es wurde ein deutlicher Rückgang der Aktivität von Versuchsobjekt A und seinem sezierten Gewebe (vorläufig als Subjekt B bezeichnet) festgestellt. Nach der Übertragung der Versuchsobjekte A und A1 auf Mäuse konnte der Zustand wirksam gelindert werden. Es wird davon ausgegangen, dass die meisten Versuchsobjekte nach der Stabilisierung inaktiv bleiben und nicht in der Lage sein werden, die Funktionen des Gewebes von █████ zu replizieren. Die aktuellen Indikatoren sind jedoch nicht unter die Projektstandards gefallen, und die Kontrollierbarkeit der degradierten Versuchsobjekte wurde deutlich verbessert, was den ursprünglichen Erwartungen des Projekts entspricht. Die Experimente können fortgesetzt werden. Anmerkung: Nach künstlicher Kultivierung erlitt das Fleisch von █████ einen unkontrollierbaren Zerfall. Der Kollaborator muss eine ziemlich clevere Methode angewendet haben, vielleicht sogar die Hebelwirkung der Pfade genutzt haben, um es vor der Lieferung intakt zu halten. 8. Juli, 14:28 Uhr Nach kontinuierlicher elektrischer Stimulation des Versuchsobjekts wurde bei Versuchsobjekt B01 ein bedingter Rückzugsreflex beobachtet. Diese Reaktion wurde anschließend in späteren Gewebeschnitten desselben Versuchsobjekts wiederholt. Die sensorischen Fähigkeiten des Versuchsobjekts erfüllen nun die grundlegenden Anforderungen für nachfolgende kognitive Experimente. Das Experiment steht kurz vor dem Übergang in die nächste Phase. Anmerkung: An dem Tag, an dem wir Erfolg haben, wird es in Planarcadia keine Krankheiten mehr geben! Niemand wird jemals wieder wie Wynne in einem Krankenhausbett leiden und sterben müssen. 7. Februar, 17:18 Uhr Wie geplant wurde █████s Fleisch präzise in den █████████-Bereich des Gehirns der Mäuse implantiert. Mit Ausnahme von Versuchsobjekt 047 zeigten alle Wirte in unterschiedlichem Ausmaß einen Status höchster Glückseligkeit, ihre Schmerzwahrnehmung war blockiert und ihre körperlichen Fähigkeiten waren deutlich verstärkt. Anmerkung: Die Versuchsergebnisse wichen etwas von unserem ursprünglichen Konzept ab, aber Frau Füllwunsch scheint nicht unzufrieden zu sein. 6. April, 19:09 Uhr Während des Testverfahrens entkam ein Versuchsobjekt. Es wechselte sofort von einem Status höchster Glückseligkeit in einen Status „Tollwut“. Sein Fleisch und seine körperlichen Funktionen mutierten innerhalb von Sekunden. Die entflohene Person wurde vor Ort wieder eingefangen und neutralisiert. Anmerkung: In dem Moment, als Frau Füllwunsch die Glücksgrammatik auf die Testperson anwandte, begannen plötzlich zahlreiche Äste und Klauen aus ihren Gliedmaßen zu sprießen, und sie stürzte sich auf uns. Zum Glück wurde niemand verletzt. Das ist zu gefährlich. Ich muss mit Frau Füllwunsch reden. Zusätzliche Anmerkung: Ich habe mich überzeugen lassen. Wie dumm von mir, an Frau Füllwunsch, der Tochter von Arcadia, zu zweifeln. Ich glaube, ich war noch nie so glücklich. Lasst mich das erste Versuchsobjekt in der klinischen Studie sein ... Möge es kein Leid mehr auf dieser Welt geben. 17. Juni, 15:50 Uhr Das Experiment wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Vorbereitungen für die Anwendungsphase laufen. Außerdem könnte eine Methode nötig sein, mit der sich Wirte in kurzer Zeit in großem Umfang stimulieren lassen. Es wird empfohlen, Mittel wie Radiowellen, Magnetfelder, Rundfunk, Fernsehbilder oder Synästhesie-Leuchtfeuer in Betracht zu ziehen.
