Geschichten über Absenti
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Geschichten über Absenti
Die Geschichte besagt, dass, als Absenti an den Rand der Welt aufbrach, seine Freunde, darunter auch Bragi, sich aus Kummer in einen Rausch tranken. Dann kamen sie auf eine brillante Idee. Sie beschlossen, sich an „Ahas Fabeln“ ein Beispiel zu nehmen und ihren eigenen Unsinn als Tribut an ihren alten Freund zusammenzustellen. Die Zeit verging, und Absenti und seine Freunde hatten die Taverne längst verlassen. Doch dieses Buch ist noch immer da. Ganz wie Absenti taucht es unangekündigt an den unerwartetsten Orten auf. Bragis Version Wusstest du das? Diese „unangekündigten“ Ankünfte sind ein Glücksfall, den nicht einmal Absenti selbst kontrollieren kann. Es geht nicht darum, wo er sein will, sondern wo er am dringendsten gebraucht wird. Er geht durch einen Tavernen-Teleporter und kommt in einer öffentlichen Toilette auf einem Planeten heraus, dem eine völlige Katastrophe bevorsteht. Aus Sicht der Einheimischen ist gerade ein Held aus dem Klo gestiegen, um die Welt zu retten. Natürlich haben sie diesem anonymen Helden liebevoll den Namen „Toilettenmann“ gegeben. Version der Weißen Wespe Herr Absenti? Meine erste Begegnung mit ihm war auf dem Bergbauplaneten Ezni-V. Ein junger Gelehrter war gerade angekommen, um uns etwas über Menschenwürde beizubringen, doch der Gouverneur bekam Wind davon und leitete Unterdrückungsmaßnahmen ein. Wir waren völlig ratlos, als Absenti auftauchte. Er tauschte eine einzige Münze gegen etwas Erz, dann das Erz gegen ein Messer und dann das Messer gegen Schuhe. Ehe wir uns versahen, regnete es überall Geldscheine. Heute sind diese Geldberge nicht einmal mehr einen einzigen mickrigen Credit wert. Version des Hirten *hicks* Mann, der Kerl ist früher mit zwei Gläsern in den Händen durch ein Dutzend Prügeleien gestürmt, von Layton bis Reidmann, und am Ende war nicht mal das Eis in seinen Drinks geschmolzen. Er kannte jeden Tavernen-Trick und jedes Spiel des Hochgefühls im ganzen Universum. Er und Bragi haben einmal gewettet, wer dem Wachhund auf Wen-II davonlaufen könnte. Sie sind natürlich beide kläglich gescheitert. Man sagt, dieser Hund hätte sogar Aha beinahe ein Stück aus dem Hintern gebissen. Ehrlich, außer Akivili läuft niemand diesem Köter davon. Version der Alten Lampe Ich persönlich finde, Absenti hat seine Ästhetik des Hochgefühls ein bisschen zu ernst genommen. Er ging dorthin, wo die Leute etwas zu lachen brauchten, oder wo die Dinge aus dem Ruder liefen, und warf sich nur des Nervenkitzels wegen wie eine Spielfigur ins Geschehen. Er wirkte wie ein Hitzkopf, war aber in Wahrheit durch und durch ein Fundamentalist des Hochgefühls. Einmal zeigte er mir heimlich ein Foto und stellte mir begeistert die „VIPs“ darauf vor, die um ihn herumstanden, und erzählte, was für absolute Legenden sie im Kampf gegen den Schwarm gewesen waren. „Also, wo bleibt der Spaß?“, stimmte die Menge ein. „Ihr kennt die Regeln“, sagte er und zog ein Brett für Wahres Glücksschach hervor. „Ohne Risiko kein Gewinn. Wenn ihr mich besiegt, gebe ich euch ein bisschen Spaß.“ Ophelias Version Bitte hör nicht auf diese betrunkenen Idioten und ihr wirres Geschwätz. Selbst mit einem Buch mit endlosem gesiebtem Sand könntest du nicht alle Abenteuer von Absenti aufzählen. Es gibt immer etwas Neues. Er fand das verschollene Narrenschiff im Höhlungs-System, trickste Macbeth aus, damit er ein in einem Hochgefühl-Spiel gewonnenes Wahrscheinlichkeitsschwert herausgab, und baute für die Architekten sogar ein Labyrinth aus Kalauern, um einen Fliegenden Verschlinger einzusperren. Einmal verbrachte er sogar einen ganzen Tag damit, einen Forschungsgeist mit seinen Fragen sprachlos zu machen ... Moment, war er das überhaupt? Vielleicht habe ich auch einen zu viel im Tee.
