Wer Astropolis erleuchtete: Yabuli
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Wer Astropolis erleuchtete: Yabuli
... Leser lieben doch immer einen guten Künstlerklatsch. Natürlich würde unser Magazin wahrscheinlich dichtgemacht, wenn wir so weitermachen würden. Um also vorerst unauffällig zu bleiben, richten wir unser Rampenlicht in dieser Ausgabe auf einen weiteren strahlenden Stern, der den Glanz von Astropolis mitgeprägt hat. ... Seit sie die Intelligenzia-Gilde verlassen hat, ist Frau Yabuli nie wieder persönlich in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten, doch ihre Brillanz, das von ihr gegründete Institut für Biowissenschaften und ihre unzähligen Forschungserfolge bringen ihr weiterhin die Bewunderung der Bewohner von Astropolis ein. Eine unermüdliche Erbauerin von Astropolis Wo beginnt der Tag von Frau Yabuli? In einer Schlafkapsel im Labor, an ihrem Schreibtisch oder in einer Schiffskabine irgendwo unterwegs? Eigentlich an all diesen Orten, nur nie in ihrem eigenen Bett zu Hause. — Forscher mittlerer Stufe ███████ Laut der IFK-Führungskraft, die für die Kontaktaufnahme zuständig war und Yabuli interviewte, war ihr Lebenslauf nicht überragend brillant, hinterließ aber dennoch einen bemerkenswert starken Eindruck. Seit ihrer Schulzeit erforscht diese Biologie-Enthusiastin eigenständig physiologische Beschleunigungsmechanismen im Zusammenhang mit der Äther-Signalübertragung. Mit sich selbst als Versuchsobjekt verfeinerte sie die Technik bis zur vollständigen Anwendungsreife und hatte im Alter von fünfzehn Jahren bereits fünfundzwanzig Jahre Berufserfahrung gesammelt. Zwischen Wissenschaft und menschlicher Natur navigieren Bakterien wüten, aber die Zulassung eines neuen Medikaments dauert ganze sechs Jahre? Kein Problem, macht einfach einen Energy-Drink daraus und startet die Produktion. Wie sich herausstellt, bringt das nicht weniger ein als die Pharmaindustrie. — Frau Yabuli, nach ihrer Auszeichnung für den Vorfall des Schimmelpilzausbruchs ... Übrigens hatte Frau Yabuli ██████ nach der Katastrophe besucht, um Handelsunterstützung für die lokalen Wiederaufbaumaßnahmen zu leisten. Leider befanden sich die meisten Bewohner noch in tiefer Trauer über den Verlust ihrer Liebsten und waren nicht in der Lage, ihre Arbeit wie gewohnt fortzusetzen. Als Frau Yabuli miterlebte, wie die Zivilisation in den Ruin stürzte, handelte sie ohne zu zögern und startete sofort eine lokale Probenklonen-Initiative. Sie verfolgte das kollektive Bewusstsein der gesamten Welt, extrahierte die Eindrücke der großen Mehrheit der bei der Katastrophe verlorenen Leben, lud sie in brandneue Körper und dann ██████████████████████████████████████████. Im Anschluss stellte sie den lokalen Regierungsstellen lediglich die Selbstkosten in Rechnung und sicherte sich durch das zwischen ihnen aufgebaute gegenseitige Vertrauen einen langfristigen Handelsvertrag. Dies schuf eine solide Grundlage für den zukünftigen Ressourceneinsatz der Technologie-Abteilung im gesamten Sternsystem. Im darauffolgenden Jahrzehnt und darüber hinaus trafen in der Technologie-Abteilung nacheinander Briefe ein, die tiefe Dankbarkeit gegenüber Frau Yabuli ausdrückten, weil sie den Verfassern geholfen hatte, sich mit ihren verstorbenen Liebsten und Freunden wiederzuvereinen ... Wissen sollte von Kindheit an gefördert werden ... Der von Herzen kommende Rat einer Lebensgelehrten für die Zukunft und eine Überzeugung, die ihr sehr am Herzen liegt. — Chefassistentin Mastaka Geleitet von der zukunftsweisenden Vision der Technologie-Abteilung bestand ihre allererste Anweisung nach der Verlegung des Instituts für Biowissenschaften von Konvergenz-ξ nach Astropolis darin, den Eingangsbereich zu einem ökologischen Garten für Besucher jeden Alters auszubauen. Daraufhin kontaktierte sie lokale Forschungseinrichtungen in ganz Astropolis, einschließlich einiger geheimer Institute, um gemeinsame Ausstellungen zu veranstalten. Dies entfachte eine beispiellose Welle wissenschaftlicher Begeisterung in einer Jugendkultur, die fast zehn Jahrhunderte lang von Unterhaltung geprägt war. Seitdem sorgte sie jedes Mal, wenn eine neue Reihe von Forschungsergebnissen vorlag, dafür, ein Ausstellungsmodell zu bauen und im ökologischen Park aufzustellen. Wispaes, intelligente Rennwagen ... Diese Attraktionen wurden allmählich zu einem natürlichen Bestandteil von Astropolis. Sie schenkten unzähligen Kindern einen Traum, an dem sie festhalten konnten, während die Eintrittsgelder das hartnäckige Problem der Beschaffung unabhängiger Forschungsgelder lösten, das das Institut schon lange geplagt hatte. ... Erwähnenswert ist, dass sich unsere Redaktion ein exklusives Interview mit Frau Yabuli sichern konnte. Leider steckt sie derzeit mitten in den Vorbereitungen für ein wichtiges Experiment, weshalb es auf die Zeit nach März verschoben werden muss. Es wird mit Spannung erwartet, dass sich das Verständnis der Wissenschaft in Astropolis unter der Leitung von Frau Yabuli völlig verändern wird. Lifestyle-Guide von Astropolis, Ausgabe 10000410 Chefredakteur: MTK
